In einer mediatisierten Gesellschaft werden viele Ersterfahrungen indirekt – medienvermittelt - gemacht. Im Besonderen trifft das auf die Arbeit vieler Musikschaffender zu: Wir lernen Musik über das Internet kennen, konsumieren sie dort und verbreiten sie dort auch weiter. Das hat viele Gefahren, kann aber auch eine Chance sein: Mit etwas Bewusstsein für die Funktions- und Wirkungsweise von Medien haben Musiker die Möglichkeit, die Medien zu nutzen und in ihre persönliche „Marketingstrategie“ einzubinden. In diesem Einzelseminar erarbeiten wir exemplarisch ein praxisnahes Fallbeispiel zur "Selbstdarstellung im Internet". 

Dieses kurz-Seminar macht sich die Aufgabe, anhand eines Beispiels die veränderte Funktionsweise des VR-Tons im Vergleich mit dem klassischen Filmton herauszuarbeiten. Dabei betrachten wir die Aufgaben des Tons und daraus resultierende Konsequenzen für die Raumkonstitution und den Status des Rezipienten.

Ein Einstiegsszenario ins Themenfeld. Konzipiert als Probelehrveranstaltung zwischen asynchronen und synchronen online-Lerneinheiten.